| Wissenswertes zum gesundheitsbewußten Leben für Patienten mit |
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Allzu gutes und allzu reichliches Essen und ein Zuviel an Alkohol bei gleichzeitigem Rückgang der körperlichen Tätigkeiten haben in den letzten Jahren dazu geführt, daß die Fettleber zu der häufigsten Lebererkrankung geworden ist. Von einer Fettleber spricht man, wenn die Leberzellen in über 50 % verfettet sind. Geringgradigere Fetteinlagerungen werden als Leberverfettung bezeichnet. Neben der schon besprochenen hyperkalorischen Ernährung und dem Alkoholabusus können
Ursache einer Fettleber sein.
In einer Fettleber wird Fett meist in Form von Triglyzeriden abgelagert. |
Welch
herausragende Bedeutung die Leber für den Stoffwechsel spielt, sei kurz
zusammengefaßt durch einige prägnante Stichworte -allein für den
Fettstoffwechsel- dargestellt::
Die Anhäufung der Triglyzeride in der Leber ist die Folge
einer erhöhten Bildung oder einer verminderten Elimination der Triglyzeride durch die Leberzellen.
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| Macht
die Fettleber Beschwerden?
Die Fettleber macht zumeist -zumindest zum Beginn der Erkrankung- keine Beschwerden. Die Fettleber stellt sich meist bei der körperlichen Untersuchung als druckunempfindliche, meist asymptomatische Lebervergrößerung dar. Die Patienten sind gewöhnlich beschwerdefrei. Es können jedoch auch Schmerzen im rechten oberen Quadranten des Bauches, eine leichte Abwehrspannung und zuweilen eine Gelbverfärbung der Haut und der Schleimhäute auftreten, oder die Fettleber kann als einziger pathologischer Befund nach einem plötzlichen, unerwarteten und vermutlich metabolisch (stoffwechselbedingt) bedingten Tod gefunden werden.
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Wie kann man eine Fettleber diagnostizieren? Es besteht nur eine geringe Verbindung zwischen Fettleber und den Störungen der normalerweise durchgeführten biochemischen Tests für Lebererkrankungen. Dennoch läßt sich die genaue Erhebung der Vorgeschichte (Anamnese: ernährungsbedingte Erkrankungen wie Diabetes mellitus..., Alkoholkonsum, andere Grunderkrankungen), eine Erhöhung der yGT- Werte und anderer leberspezifischer Werte sowie Laborveränderungen durch die Grunderkrankung und durch die Ultraschalluntersuchung der Leber [diese zeigt ein verdichtetes Binnenreflexmuster der Leber] die Diagnose "Fettleber" verdichten. Die zweifelsfreie Diagnose der Fettleber kann nur auf histologischer Grundlage (z.B. einer Leberbiopsie) gestellt werden, jedoch ist dies nur in besonderen Fällen erforderlich.
Prognose und Therapie Die folgenden Aussagen bildeten bisher die Grundlage der medizinischen Erfahrungen:
Allerdings belegen die Ergebnisse einer britischen Forschergruppe -die in der sehr renommierten medizinischen Zeitschrift "LANCET" 1995 veröffentlicht wurden, daß die Fettleber ein Risiko für die Entstehung einer Leberfibrose oder einer Leberzirrhose darstellt.
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Zuallererst
einmal die möglichen Noxen (schädigende Stoffe) meiden:
Die eventuell bestehenden Grunderkrankungen -wie zum Beispiel der Diabetes mellitus- sollten Sie sorgfältig bei Ihrem Arzt kontrollieren lassen.
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Senken Sie ggf. Ihr erhöhtes Körpergewicht! Körperliche Bewegung jeder Art, die die meisten von uns nicht in der erforderlichen Regelmäßigkeit betreiben, ist da A" und O" einer sinnvollen ergänzenden Therapie. Denken Sie daran, daß nur vernünftige Ernährung und körperliche Bewegung das mit der Erkrankung einhergehende erhöhte Risiko senken kann. |
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