| Wissenswertes zum gesundheitsbewußten Leben für Patienten mit | |
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| Der
Begriff "Ekzem" ist Sammelbegriff für
oberflächliche Entzündungen der Haut, charakterisiert durch
Bläschenbildung (im akuten Stadium), Rötung, Ödem. Das Ekzem sondert oft ein Sekret ab,
es ist dann in der Folgezeit verkrustet; oft erscheint es schuppend und ist in der Regel
juckend.
Selbst unter den Fachleuten herrscht keine Einigung hinsichtlich der Unterscheidung.
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| Die Bezeichnung
"Ekzem" leitet sich von dem griechischen Wort "ekzeo" ab, was so viel
heißt wie "aufbrausen"; die Mediziner des Altertum wollten damit beschreiben,
daß diese Erkrankung plötzlich aufbrechen kann. Heute unterscheidet man bei dem außerordentlich vielfältigen Erscheinungsbild der Ekzem-Erkrankung akute, subakute und chronische Verlaufsformen; zwischen den verschiedenen Formen gibt es fließende Übergänge. Kennzeichnend für alle Ekzemformen ist, daß sich die krankhaften Hautveränderungen niemals scharf gegen die gesunde Haut abgrenzen; "sie verlieren sich sozusagen in der gesunden Haut". Besonders häufig sind die Hautveränderungen dort festzustellen, wo sie äußeren Reizen stärker ausgesetzt ist. Symmetrisches Vorkommen ist ebenfalls nicht selten. Der zumeist vorhandene, mehr oder weniger starke Juckreiz kann das Allgemeinbefinden manchmal empfindlich stören. An manchen Körperstellen -wie zum Beispiel den Händen oder den Füßen- hat das Ekzem einen besonderen Charakter: es treten schwielige Verdickungen und Rhagaden (Risse) auf, oftmals bei nässender Haut.
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Außer der
Unterscheidung zwischen äußerlichem (exogenen) Ekzem,
das durch äußerliche Ursachen hervorgerufen wird und dem von innen
kommenden (endogenen) Ekzem, das organisch bedingt
ist, gibt es eine ganze Reihe weiterer Unterscheidungsformen:
Zu der Neurodermitis, die angeboren ist und wie Asthma bronchiale und der Heuschnupfen zum Formenkreis der Atopie (Überempfindlichkeit) gehört, sollte man erwähnen, daß die Hautveränderungen schon im Säuglings- und Kleinkindalter zu beobachten sind; der Laie sprich auch von "Milchschorf". |
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| Wie auch bei vielen
anderen dermatologischen Krankheitbildern ist das Ekzem in vielen Fällen eine
Blickdiagnose, ggf. ergänzt durch verschiedene Hauttestverfahren (Epicutantest, Abklatsch
[eine spezielle Art eine großflächigen Abstriches]), Allergietests, serologische
Untersuchungsverfahren und bakteriellen Kulturen. Wie werde ich das Ekzem wieder los? Der wichtigste Grundsatz bei der Therapie des Ekzems ist, die Noxe (Schadstoff) herauszufinden. Bei bestimmten Berufsgruppen oder beim Umgang mit bestimmten berufsbedingten Substanzen ist dies zumeist recht leicht; zumeist muß man kriminalistischen Spürsinn entfalten, um -oftmals erst nach längerer Zeit- die schädigende Substanz festzustellen. Hat man sie allerdings erkannt, ist die Therapie > das Meiden der schädigenden Substanz. Leider ist dies -wie Sie ja selbst wissen- oftmals nicht so einfach. Außerdem werden bei der Therapie des Ekzems lokale und allgemeine Maßnahmen angewandt:
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| Zur
Verhinderung von
Rezidiven (eines erneuten Auftretens der Erkrankung) ist es zweckmäßig, mit
Hautpflegemitteln die Haut in einem gesunden Zustand zu halten. Sie haben gesehen, wie vielfältig die Ursachen und wie different die Ausprägung der Ekzemerkrankung sein kann. Sie können jedoch mithelfen, die Ursachen für die Entstehung der Erkrankung -gemeinsam mit Ihrem Arzt- herauszufinden:
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| Sollten Sie an einer
Ekzemform leiden, bei der durch das Sonnenlicht es zu einer Verschlimmerung kommt,
meiden
Sie zu lange und zu intensive Sonnenbestrahlungen. An
den empfindlichen, ekzematösen Bereichen Ihres Körpers sollten Sie Schwitzen
vermeiden,
da es dadurch zu einem zusätzlichen Reiz kommt. Stark nässende oder sekretabsondernde
Hautveränderungen sollten Sie nur mit Wasser reinigen. |
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