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bronchiale Leben mit Atemnot
Asthma bronchiale ist eine Erkrankung der Atemwege, bei der es zu anfallsweise auftretenden Erstickungsanfällen infolge von Verengungen der Bronchien kommt. Es gibt zwei mögliche Ursachen, die eine solche Einengung der Atemwege auslösen können.
Diese können sich in ihrer Häufigkeit und Schwere sehr unterschiedlich verhalten. Asthma bronchiale tritt sehr häufig schon im Kindesalter auf, etwa 8 10 % aller Kinder sind betroffen. Aber auch Erwachsene sind betroffen. In den vergangenen Jahren ist ein Anstieg der Krankheitsfälle zu verzeichnen. Dabei läßt sich feststellen, daß nahezu doppelt so häufig Männer betroffen sind als Frauen. Asthma bronchiale gehört zu den chronischen Erkrankungen, d.h. daß es immer wieder zum Ausbruch der Erkrankung kommen kann, auch wenn Zeiten völliger Beschwerdefreiheit zwischen den einzelnen Schüben liegen. Nur selten erfolgt eine vollständige Ausheilung.
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Man unterscheidet zwei Asthmaformen. Zum einen das allergische Asthma bronchiale und zum anderen das nicht allergische Asthma bronchiale. Sowohl beim allergischen, als auch beim nicht allergischen Asthma bronchiale kommt es infolge der Einengung der Bronchien zu einer erheblichen Einschränkung der Lungenfunktion. Die Einatmung ist hiervon normalerweise nur gering betroffen. Deutlich mehr Probleme treten dagegen bei der Ausatmung auf. Die Luft wird durch das verengte Bronchialsystem "gefangengehalten", die Lunge wie ein Luftballon aufgebläht. Die verbrauchte, kohlendioxydreiche Ausatemluft bleibt in der Lunge stehen, frische, sauerstoffreiche Luft kann nicht mehr eingeatmet werden. Es droht die Erstickung. Ursache des allergischen Asthma bronchiale können Reizstoffe wie Hausstaub, Bestandteile von Nahrungsmittel, Tierhaare, chemische Substanzen u.a. sein. Bei den betroffenen Patienten liegt eine Allergie gegen einzelne dieser Stoffe vor. Kommen die Patienten mit den jeweiligen Allergenen (Stoffe die eine Allergie auslösen) zum Beispiel durch die Nahrung oder die Atemluft in Kontakt, reagieren ihre Atemwege darauf. Es kommt zum Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur und einer vermehrten Bildung von zähem Schleim und Sekret. Die Folge davon ist eine Einengung der Atemwege. Diese Schleim und Sekretansammlung führt zusammen mit der Bronchialverengung zu den für Asthma bronchiale typischen Atemnotanfällen. Ursache des nicht allergischen Asthma bronchiale ist eine durch Krankheitserreger ausgelöste Entzündungsreaktion der Schleimhaut in den Bronchien. Diese Entzündung kann aber auch durch eingeatmete Stäube bzw. Gase verursacht werden. Die Schleimhaut der Bronchien reagiert mit Schwellung und produziert vermehrt Schleim. Dadurch verkleinert sich der Innendurchmesser der Bronchien sehr stark, eine erschwerte Atmung bis hin zu Erstickungsanfällen ist die Folge.
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Typisches Symptom eines Asthmapatienten im akuten Stadium ist der besonders im Verlauf der Nacht bzw. in den frühen Morgenstunden auftretende Erstickungsanfall. Häufig geht einem akuten Asthmaanfall ein
quälender Hustenreiz voraus. Bei Patienten mit allergischem Asthma bronchiale können die
Beschwerden aber auch tagsüber, nämlich kurz nach Kontakt mit dem auslösenden Allergen,
auftreten.
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Die Diagnose Asthma bronchiale kann aufgrund der "typischen" Symptome, die auftreten und der Beschwerden, die die Patienten ihrem Arzt schildern, häufig direkt gestellt werden. Neben der körperlichen Untersuchung überprüft der Arzt mit speziellen Atemtests die Lungenfunktion (Lungenfunktionstest-Spirographie):
Nur so können die für die Atemnotanfälle verantwortlichen Stoffe identifiziert werden. Durch Vermeidung von Kontakt mit den jeweiligen Stoffen können zukünftige Anfälle verhindert werden.
Die Therapie des Asthma bronchiale beinhaltet zwei wesentliche Konzepte. Zum einen die Vermeidung weiterer Asthmaanfälle, zum anderen das Durchbrechen eines aufgetretenen Anfalles. Dazu wird Ihnen ihr Arzt unterschiedliche Medikamente verordnen. Die Wirkung der Medikamente erstreckt sich einerseits auf die Erweiterung der verengten Bronchien, andererseits auf die Reduktion der erhöhten Schleim und Sekretproduktion. Da die jeweiligen Präparate ihre Wirkung nur in der Lunge entfalten sollen werden häufig Sprays verordnet, die mit der Einatemluft direkt an den Ort des Geschehens gelangen. Derartige sogenannte inhalative Präparate haben keine oder nur geringe systemische, d.h. auf den gesamten Körper übergreifende Wirkung. Sollte mit dieser Therapieform kein ausreichender Erfolg zu erzielen sein, kann die Einnahme von Tabletten notwendig werden. Die Anwendung der Sprays bzw. Einnahme der Tabletten sollte auf jeden Fall nur entsprechend der Verordnung durch Ihren Arzt erfolgen.
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Wichtig ist es alle zusätzlichen für die Lunge und die Atemwege
schädigenden Einflüsse zu reduzieren oder noch besser ganz zu unterlassen.
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