Die Akne
beginnt gewöhnlich mit dem Eintreten in die Pubertät, kann aber auch in späteren Jahren
noch zur Ausprägung kommen.
Wichtige Faktoren bei der
Entstehung der Akne sind:
Man teilt der Akne auf Grund der
Ursache in drei verschiedene Formen ein:
A. Endogene Akne: (eigentliche
bekannte Akne):
Hierbei ist die genetische Disposition und
die physiologischen hormonellen Umstellung der Körpers in der Pubertätsphase ursächlich
für die Entstehung. Je nach Überwiegen des Erscheinungsbildes unterscheidet man
verschiedene Formen, wobei die acne conglobata die schwerste -vorwiegend bei Männern
anzutreffende Verlaufsform darstellt, die sich bis in die Leistenregionen ausdehnen kann.
Um eine wenig bekannte, jedoch nicht
seltene Form der Akne wird als acne excoriée bezeichnet: diese tritt fast nur bei jungen
Mädchen bzw. jungen Frauen auf. Ursache ist ein selbst erzeugtes Krankheitsbild (im Sinne
einer fast neurotischen Verhaltensstörung), bei dem durch eine fast zwanghafte
Manipulation ein einen noch so kleinen Mitesser, der aufgedrückt oder weggekratzt wird,
eine Schädigung der Haut zustande kommt.
B. Exogene Akne: sie
entsteht durch äußere chemische oder physikalischen Schädigungen(Noxen), die bei
entsprechender Veranlagung an der Talgdrüse eine Aknereaktion auslösen. Beispiele
hierfür sind die Kosmetikakne (Kontakte mit Lanolin, Paraffinölen, Sonnenschutzmitteln,
Rasierschaum, Körper- und Haarwaschmitteln...). Die bekannte Chlorakne oder Teerakne
gehört zu dieser Form
C. Medikamentöse bedingte Akne:
Die nachfolgenden Medikamente können eine Akne provozieren:
Dabei handelt es sich um keineswegs seltene
Medikamentennebenwirkungen.
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