| Wissenswertes zum gesundheitsbewußten Leben | |||||||
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Bei Ihnen bzw. Ihrem Kind wurde eine Erkrankung der Gallenblase festgestellt; es handelt sich dabei um:
In der Kenntnis Ihrer besonderen Befunde empfehlen wir Ihnen die chirurgische Entfernung der Gallenblase. Damit Sie jedoch die Gründe zu der in unseren Augen erforderlichen Operation kennen, aber auch um die möglichen Risiken und gegebenenfalls auftretenden Komplikationen wissen, möchten wir Ihnen die bestmöglichen Informationen gegeben, um Ihnen Ihre Entscheidung zu erleichtern. Diese Informationen sollen Ihnen helfen, Ihnen systematisch alles Wesentliche zu erklären und die besonderen Punkte in unseren Unterlagen zu dokumentieren.
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| die Erkrankung und die möglichen Folgen | |||||||
Sie wissen und haben es an sich selbst
erfahren, daß oftmals Steine, die aus der Gallenblase
in den großen Gallengang (Ductus choledochus) gelangen, und den Gallen- oder Pankreasgang
verschließen, ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild mit Schmerzen, Gelbsucht
(Verschluß-Ikterus) verursache können. Die Gallenblasen - Entzündung (Cholecystitis) kann akut auftreten oder chronisch verlaufen. Im Gefolge der Erkrankung können auch etliche Komplikationen auftreten:
In sehr seltenen Fällen können große Steine, die durch die Gallenblasenwand penetrieren, einen Dünndarmverschluß hervorrufen (Gallensteinileus). Eine akute Gallenblasenentzündung sowie die selteneren Komplikationen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung oder einer Gallenwegsentzündung treten selten als Erstmanifestationen einer Gallensteinerkrankung auf; ihnen gehen meist Koliken voraus. Die Häufigkeit von Komplikationen - als Folge der Erkrankung selbst oder als Folge notfallsmäßiger Eingriffe - nimmt zu bei Patienten, die akut erkranken, eine schwere Erkrankung in anderen Organsystemen haben oder bei denen weitere diagnostische Maßnahmen (z.B. Untersuchung des Ductus choledochus) vorgenommen werden. Diese Risikofaktoren erfordern eine sorgfältige individuelle Bewertung der Schwere der Erkrankung und des richtigen Zeitpunkts der Behandlung bei jedem Patienten.
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| Gibt es außer der Operation eine andere Behandlungsmöglichkeit? | |||||||
| Es gilt zuerst einmal zu unterscheiden, ob die Gallensteine immer wieder Beschwerden verursachen oder ob bei zufällig entdeckten Gallensteinen oder nach einmaliger Beschwerdesymptomatik praktisch keine Symptome trotz Vorhandensein der Gallensteine auftreten:
Unter "aktiven" Vorgehen sind die Möglichkeiten zu verstehen, die Verursacher der Probleme -nämlich die Gallensteine- zu entfernen.
In Ihrem ganz speziellen Fall sind die genannten Verfahren aber nicht sinnvoll oder aus besonderen Gründen nicht möglich, so daß wir Ihnen zu einer operativen Behandlung raten.
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| Es gibt verschiedene Operationsverfahren - welches ist das günstigste für mich? | |||||||
| Der erforderliche Eingriff
wird durchgeführt in: Allgemeinnarkose
Lokalanästhesie
Spinalanästhesie. Der Eingriff wird in üblicherweise in Allgemeinnarkose durchgeführt. Die Methode, die bei Ihnen/Ihrem Kind angewandt werden soll, ist unten im Kästchen angekreuzt. Es gibt verschiedene Operationsverfahren; welche ist das günstigste für mich? Bei der geplanten Gallenblasen - Operation (Cholecystektomie) gibt es grundsätzlich zwei Verfahren: die herkömmliche Methode mit dem bekannten Oberbauchschnitt und die sogenannten endoskopische (laparasokopische) Methode, die wir Ihnen erläutern möchten: Herkömmliche MethodeDie Gallenblase wird meist durch einen Schnitt im rechten Oberbauch freigelegt, von der Leber abgelöst und nach Durchtrennung des Gallenblasenganges und der Blutgefäße entfernt. Während des Eingriffes erfolgt eine Röntgenkontrast-Darstellung der Gallenwege. Stellt der Arzt dabei eine Abflußbehinderung fest, wird der Eingriff wie folgt erweitert:
Spaltung der Gallengangmündung (Papillotomie). Durchtrennen des Schließmuskels (Sphinkterotomie), wenn die Mündungsstelle des Hauptgallengangs verengt ist. Dazu wird der Zwölffingerdarm eröffnet und die Engstelle an der Mündung des Hauptgallengangs erweitert. Die Papillotomie kann auch nachträglich endo-skopisch, d.h. bei einer Magen-Darm-Spiegelung, erfolgen. Auf diesem Weg lassen sich auch Steine aus den Gallengängen entfernen. Laparoskopische Methode (Bauchspiegelung) Die Bauchhöhle wird über eine Spezialnadel mit Kohlensäuregas gefüllt. Durch einen kleinen Schnitt (z.B. am Nabelrand) wird ein optisches Gerät (Laparoskop) in die Bauchhöhle eingebracht. Weitere kleine Schnitte dienen zum Einführen von Operationsinstrumenten. So kann die Gallenblase abgelöst und nach Durchtrennung ihrer Verbindungen (Blutgefäße und Gallenblasengang) aus der Bauchhöhle entfernt werden. Bei überraschenden Befunden oder technischen Schwierigkeiten ist es meist erforderlich, auf die herkömmliche Methode umzusteigen". Eröffnung der Gallenblase: In Ausnahmefällen genügt es, Steine oder Polypen aus der Gallenblase zu entfernen. Dazu wird das Organ auf dem herkömmlichen oder laparoskopischen Weg durch einen Schnitt (Cholezystotomie) eröffnet und nach Beseitigung der Krankheitsursache wieder verschlossen. Über die besonderen Vor- und Nachteile dieser Methode wird Sie die Ärztin/der Arzt gegebenenfalls gesondert aufklären.
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| Welche Vor- und Nachteile hat die laparoskopischen Operation? | |||||||
| Die laparoskopische
Methode hat im Vergleich zur herkömmlichen Technik meist den Vorteil
einer schnelleren Erholung und Wundheilung und eines kürzeren Klinikaufenthaltes; die
entstehenden Narben sind sehr klein und kosmetisch fast unauffällig.
Zu den Nachteilen gehört der größere technische und organisatorische Aufwand. Eingriffe an den großen Gallengängen sind laparoskopisch in der Regel nicht möglich. Es besteht ferner ein leicht erhöhtes Risiko für Nebenverletzungen (z.B. des Darmes) durch Instrumente und/oder elektrischen Strom. Somit ist häufiger mit der Ausweitung der geplanten Maßnahmen zu rechnen als bei der herkömmlichen Methode.
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| Wie sind die Erfolgsaussichten bei beiden Operationsarten? | |||||||
| In der Regel führt sowohl die herkömmliche als auch die laparoskopische Entfernung von Gallensteinen zu sehr guten Ergebnissen. Langzeitbeschwerden und bleibende nachteilige Folgen sind nur sehr selten zu erwarten. Selbst wenn die Steine auf die eine oder andere Weise entfernt sind, ist es sinnvoll, durch die eine Umstellung Ihrer Ernährungsgewohnheiten die Verdauungsorgane zu entlasten: Bevorzugen Sie:
Verzichten Sie auf:
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| Sie können weitere Informationen mit einem Click abfragen: |
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