| Wissenswertes zum gesundheitsbewußten Leben für Patienten mit | |
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Akute und chronische Bronchitis Die Bronchitis zählt man zu den Erkrankungen der unteren Luftwege d.h. der Anteile des Atemtraktes unterhalb des Kehlkopfes. Es handelt sich um eine Entzündung der Bronchien. Je nach Verlauf dieser Erkrankung unterscheidet man eine chronische und eine akute Form. Die häufigere Form ist die akute Bronchitis, die im Rahmen einer Erkältung auftritt. Dabei gelangen Erreger mit der eingeatmeten Luft in das Bronchialsystem und führen dort zu einer Entzündung. Diese Erreger können Viren, Pilze, Bakterien oder aber auch Reizstoffe wie Gase oder Staub sein. Diese Fremdstoffe reizen das Bronchialsystem und es kommt als Abwehrreaktion des Körpers auf diese Erreger zur Bildung von zähem Schleim. Von chronischer Bronchitis
spricht man dann, wenn ein Patient in zwei aufeinanderfolgenden Jahren 3 Monate lang
Husten und Auswurf hat. Diesen Husten bezeichnet man auch als produktiven Husten, da bei
jedem Hustenstoß Schleim abgehustet wird.
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Die akute infektiöse Bronchitis ist in den Wintermonaten häufig Teil einer akuten Entzündung des oberen Respirationstraktes, besonders nach Schnupfen, oder einer anderen Erkrankung des Nasenrachen-Raumes. Die chronische Bronchitis tritt häufig im Rahmen einer chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündung oder findet sich bei immer wieder auftretenden Entzündungen der Mandeln (Tonsillen). Folge der Infektion ist die Entzündung und
Schwellung der Schleimhäute, die das Bronchialsystem auskleiden. Die Schutzfunktion des
Zilienepithels der Bronchien und der abwehrenden Zellen ist gestört; so können Bakterien
in die normalerweise keimfreien Bronchien gelangen, was zur Anhäufung von
"Zellschutt" und Exsudat führt.
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| Akute Bronchitis - für
viele ein unliebsamer Begleiter im Winter
Wer kennt das nicht im Herbst und Winter naßkaltes Wetter und schwankende Temperaturen. Erkältungskrankheiten haben Hochsaison. Meistens sind es Viren, die wir mit unserer
Atemluft einatmen und die eine Entzündung der oberen Luftwege hervorrufen. Dies ist
allgemein bekannt als Erkältung. Typische Symptome dabei sind Schnupfen, Halsschmerzen,
und Husten. Hervorgerufen werden diese Beschwerden durch die Entzündung von Nase, Rachen
und Bronchien. Bedingt durch die Entzündung schwellen die Schleimhäute an, was zu einer
Behinderung der Atmung führt. Die Erkrankung beginnt mit der Schädigung der Schleimhaut, die das Innere des Bronchialsystems auskleidet: durch die dauernde Reizung kommt es zur Entzündung und damit verbundenen zu einer gesteigerten Schleimproduktion. Da auch die Flimmerhärchen, die bei einem Gesunden normalerweise den Schleim aus dem Bronchialsystem transportieren geschädigt sind, muß dieser abgehustet werden. Im Laufe der Zeit kommt es zum Abbau der Schleimhaut im Bronchialsystem und zur Einengung der Bronchien mit Behinderung der Atmung. Die Patienten leiden unter Husten mit Auswurf besonders morgens nach dem Aufstehen. Im Herbst und Winter verschlimmern sich diese Beschwerden oft ganz dramatisch, da es zusätzlich noch zu einer Erkältung kommen kann. Bei körperlicher Anstrengung haben die Patienten Luftnot und Atembeschwerden. Die Lungenfunktion wird immer schlechter was dazu führt daß die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt. Sowohl eine chronische als auch eine akute Entzündung der Bronchien kann schließlich übergehen zu einer Entzündung des angrenzenden Lungengewebes, zu einer Lungenentzündung (medizinisch Pneumonie genannt).
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Diagnose kann in der Regel durch die körperliche Untersuchung (Anamnese,
Abhören der Lunge...) gestellt werden. Wenn eine Erkrankung über einen längeren
Zeitraum andauert oder zum Ausschluß einer anderen Erkrankung erforderlich wird, sollte
eine Röntgenaufnahme der Thoraxorgane erfolgen. In den in der letzten Zeit immer häufiger anzutreffenden Fällen, bei denen eine Antibiotikatherapie nicht oder nicht hinreichend ansprechen, sollte eine Testung auf Art der bakteriellen Erkrankung und die die Wirksamkeit der verschiedener Antibiotika durchgeführt werden (Sputumuntersuchung). Unter der Therapie mit sekret- und schleimlösenden Substanzen, fiebersenkenden Maßnahmen und bei bakterieller Infektion Antibiotikagabe kommt es in der Regel nach 10 - 14 Tagen zur kompletten Ausheilung. Es ist aber unbedingt darauf zu achten, daß das Antibiotikum nicht nur bis zum Verschwinden der subjektiven Beschwerden eingenommen wird, denn selbst wenn man sich eigentlich wieder gesund fühlt sind noch Bakterien im Körper vorhanden. Diese können nach einiger Zeit wieder Erkrankungen auslösen. Problematisch wird es dann, wenn diese Bakterien sich so verändert haben, daß sie nicht mehr oder nur noch auf wenige Antibiotika ansprechen. Halten Sie also in Ihrem eigenen Interesse die Dosierung und Therapiedauer, die Ihr Arzt verordnet hat ein.
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Chronische Bronchitis - was kann man tun? Oberstes Ziel ist es die Einfluß schädigender Substanzen zu verhindern und die Lungenfunktion zu verbessern. Neben der medikamentösen Therapie durch Ihren Arzt können Sie auch Einfluß auf den Verlauf der Krankheit nehmen und zwar durch:
Akute Bronchitis - nein Danke! Die wichtigste Maßnahme sich vor einer akuten Bronchitis zu schützen, ist sein Immunsystem zu stärken. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitaminen, viel frische Luft und ausreichend körperliche Bewegung. Vermeiden sollte man zu trockene Luft in überheizten Räumen und Kontakt mit erkälteten Personen. Für den Personenkreis, die viel mit anderen Menschen zu tun haben, oder für Menschen, die durch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz- und Nierenerkrankungen geschwächt sind, gibt es auch Grippe-Impfungen, die vor infektiösen Erkrankungen einen wirksamen Schutz bieten und von Ihrem Arzt auf Wunsch durchgeführt wird..
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| Gesunde Ernährung und körperliche Bewegung -vor allem in frischer Luft- sind für die Prävention der Erkrankungen der Bronchien und der Lungen von ganz besonderer Bedeutung. | |
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