| Wissenswertes zum gesundheitsbewußten Leben für Patienten mit | |
für |
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| Zu hohe Blutzuckerwerte bzw. starke Schwankungen
des Blutzuckerspiegels verursachen Gefäßwandveränderungen, was zur Arteriosklerose
führt. Dadurch kommt es zu einer schlechteren Durchblutung des Gewebes. Besonders
betroffen sind die Netzhaut des Auges, die Nieren, die Herzkranzgefäße und das Gehirns. Aber auch die Nerven werden durch die hohen Blutzuckerspiegel geschädigt. Insbesondere an den Extremitäten führt dies zu Störungen der Empfindung mit einer verminderten bzw. gänzlich aufgehobenen Wahrnehmung von Schmerz und Temperatur (diabetische Polyneuropathie). Diese Aufzählung der allgemeinen Veränderungen ist Ihnen schon bekannt.
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Beim Diabetes mellitus werden drei verschiedene Formen von
Gefäßerkrankungen beobachtet:
Sie wissen, daß der Diabetes mellitus eine Stoffwechselerkrankung ist. Jedoch bleibt er dabei auf die Dauer nicht hierauf beschränkt, sondern schädigt vor allem auch die Blutgefäße: kleinste Risse oder Verletzungen schädigen die Gefäßwände, es lagern sich Lipide ab, und infolge des häufig "verdickten" Blutes des Diabetikers kann dies zum Auftreten von gefährlichen Blutgerinnseln führen. Gibt es Unterschiede zwischen den
arteriosklerotischen Veränderungen des Diabetikers im Vergleich zur "normalen"
Arteriosklerose? Man schätzt, daß bei Diabetikern periphere Gefäßkrankheiten 10 mal häufiger und 10 Jahre früher auftreten als bei Nichtdiabetikern. Zu einer Gangrän kommt es etwa 50mal häufiger bei diabetischen Männern über 40 Jahre im Vergleich zu Nichtdiabetikern und 70mal häufiger bei den Frauen in dieser Altersgruppe. Insulinpflichtiger und nichtinsulinpflichtiger Diabetes
mellitus zeigt ein erhöhtes Risiko von arteriosklerotischen und kardiovaskulären
Krankheiten. Der genaue Mechanismus ist noch nicht vollends aufgeschlüsselt. |
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| Die periphere arterielle Verschlußkrankheit des Diabetikers
manifestiert sich normalerweise durch die Minderdurchblutung, die oft
durch eine Neuropathie (nervliche
Veränderung) und eine Infektion kompliziert ist. Vor allem der Fuß des Diabetikers ist für jede Art von Traumatisierung anfällig, dabei sind die Ferse und die knöchernen Vorsprünge ganz besonders empfindlich und verletzbar. Häufig sind Infektion und Gangrän die Folge. Die spezifischen Symptome entsprechen denen der arteriellen Verschlußkrankheit mit dem Unterschied jedoch, daß häufig der Schmerz fehlt (bedingt durch die oft gleichzeitig vorhandene diabetische Polyneuropathie). Bei Infektionen kommt es häufig zu einem gleichzeitigen Auftreten von eiterbildenden Keimen und Pilzbefall. Häufig liegt schon zu Abfang eine mykotische (pilzbedingte) Infektion vor, die zu Rissen, Spalten und Ulzerationen führt, die dann eine zusätzliche bakterielle Keimbesiedelung begünstigen. Häufig kommt es auch durch Manipulation an einem eingewachsenen Zehennagel, einer Fußsohlenverhornung oder einem Hühnerauge zu einer schweren und lang andauernden Infektion. Daraus kann sich eine Gewebsentzündung, eine Lymphangiitis (Blutvergiftung) und ein Übergreifen auf tieferes Weichteilgewebe mit Abszeßbildung, Osteomyelitis (Knochenentzündung) und Gangrän (Absterben des Gewebes) entwickeln. Beim Diabetiker sind Infektionen und Gangrän infolge der Neuropathie relativ schmerzlos. Eine Osteomyelitis der kleinen Knochen heilt jedoch meist nicht mehr, so daß schließlich die Amputation als letztes Mittel bleibt.
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| Die
Diagnostik und die Therapie entspricht der des Diabetes mellitus
und der generalisierten arteriellen Durchblutungsstörung.
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| Behandeln Sie Ihre Füße wie Ihren
besten Freund Die tägliche Fußkontrolle sollten Sie vor allem dann machen, wenn Sie Nervenstörungen haben und deshalb nicht mehr sicher fühlen können, ob eine Verletzung oder andere Störungen am Fuß vorliegen. Achten Sie dabei sorgfältig auf Hautverfärbungen, kleine Verletzungen mit Entzündungen, Hornhautbildung, Schwielenbildung, Hühneraugen, rissige Haut, Blasen, Fußpilz, eingewachsene Nägel und andere Auffälligkeiten. Nicht jeder kann seine Füße selbst gut kontrollieren, denn nicht jeder ist beweglich genug. Man kann sich dann einen Spiegel auf den Boden stellen und darin die Füße von allen Seiten betrachten. Kaufen Sie passende Schuhe; wählen Sie die Schuhe am Nachmittag aus, denn dann sind die Füße meist dicker. Die Schuhe sollen dann passen, ohne zu eng oder zu weit zu sein. Tragen Sie nie Schuhe aus Kunststoff, denn darin schwitzen Ihre Füße zu stark.
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Kontrollieren Sie Ihre Füße jeden Tag:Waschen Sie Ihre Füße täglich in warmem Wasser von etwa 37 Grad. Verwenden Sie neutrale Seife. |
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