| Wissenswertes zum gesundheitsbewußten Leben für Patienten mit | |
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| Hirndurchblutungsstörungen und ihre Folgen sind
bei uns die häufigste Ursache für eine Invalidität. Schlaganfall bzw. Verkalkung sind
uns bekannt; was sind jedoch Ursachen und Symptome einer cerebralen Durchblutungsstörung? Dazu sollte man sich zuerst nochmals vergegenwärtigen, daß die Arterien das "frische", sauerstoffreiche Blut vom Herzen in den gesamten Körper transportieren. Gesunde Arterien sind elastisch und muskulös und können sich den unterschiedlichen Blutdrucksituationen anpassen. Unter ungünstigen Bedingungen und bei geschädigten Arterienwänden lagern sich Blutfette (z.B. Cholesterin) an der Gefäßinnenwand ab. Im weiteren Verlauf setzen sich an diesen Stellen auch andere Stoffe wie z.B. Calcium ab. Das Gefäß verengt sich; man spricht von Arterienverkalkung oder Arteriosklerose. Die Folgen davon sind Durchblutungsstörungen in den
nachfolgenden Gebieten. Außerdem können solche verengten Gefäße leichter durch ein
Blutgerinnsel verschlossen werden. Männer leiden häufiger unter Durchblutungsstörungen
als Frauen.
Durchblutungsstörungen im Gehirn führen zu nachlassenden Hirnfunktionen, z.B. Gedächtnisstörungen, Schwindel, Unkonzentriertheit, Verwirrtheit (volkstümlich Verkalkung). Je nachdem welche Hirnregion betroffen ist, können aber auch andere Ausfallserscheinungen an anderen Körperstellen, z.B. Gefühllosigkeit in Armen oder Beinen oder Sehstörungen hervorgerufen werden. Ist die Gefäßverengung sehr stark oder wenn ein Hirngefäß platzt, kann es zu einem Schlaganfall kommen. |
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Häufigste Ursachen: Folgende Risikofaktoren
begünstigen die Entstehung von Arterienverengungen und damit das Entstehen und die Folgen
der cerebralen Durchblutungsstörung beim Menschen:
Viel seltener als angenommen können TIA`s auch durch hämodynamische und hämatologisch-rheologisch (z.B. Knickbildungen der Gefäße im Zusammenhang mit Kopfbewegungen... und durch Fließeigenschaften des Blutes) bedingte Störungen verursacht werden wie zum Beispiel: plötzlicher Blutdruckabfall, Anämien (Blutarmut) oder zu dickes Blut bei einer zu geringen Trinkmenge. Die Folgen sind Einschränkungen in der Durchblutung des Gehirns mit den schon beschriebenen Folgen.
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Das klinische Bild der Durchblutungsstörungen des Gehirn wird
hauptsächlich von 2 Faktoren bestimmt:
Der Lokalisation kommt beim Gehirn ganz besondere Bedeutung zu: eine ursächlich und von der Ausdehnung gleiche Durchblutungsstörung an den unterschiedlichen Stellen des Gehirns ruft ganz unterschiedliche Krankheitsbilder hervor. Der Zeitverlauf ist wichtig zur Einschätzung der Gefährdung der Patienten und der Dringlichkeit weiterer Diagnostik. Es werden hauptsächliche folgende Verlaufsformen unterschieden:
Fast 90 % der TIA`s entstehen im Versorgungsgebiet der Arteria carotis, ca. 7 % im Bereich der Aa. vertebralis/basilaris.
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| An diagnostischen Untersuchungsverfahren gilt in
allererster Linie die körperliche Untersuchung des Patienten mit Auskultation der
Gefäße des Halses und verschiedene doppler-sonographische Verfahren zum direkten
Ausschluß eines Arterienverschlusses der Gehirngefäße. Ergänzt werden dies
Verfahrenstechniken gegebenenfalls durch Kontrastdarstellung der Gehirngefäße, die
jedoch durch die immer besser werdenden Ultraschallverfahren in den Hintergrund rücken.
Computertomographie oder Kernspin-Tomographie werden im Bedarfsfalle auch einzusetzen
sein. Was Ihr Arzt tun kann: Die Therapie des Arztes richtet sich nach den Beschwerden, die durch die Arterienverengung hervorgerufen werden. Mit speziellen Untersuchungsmethoden kann der Arzt den Ort und das Ausmaß der Gefäßverengung feststellen.
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Was Sie tun können
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Wann Sie zum Arzt müssen
Vorbeugung
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